Euribor im Abwärtstrend

Der Euribor befindet sich aktuell in einem Abwärtstrend. In Anbetracht der Euro-Schuldenkrise ist nicht absehbar, wann sich der Zinssatz stabilisieren wird.

Der Euribor befindet sich momentan in einer Abwärtsbewegung. Der Zinssatz schwankte im Juli noch bei rund 0,6 Prozent, fiel dann jedoch stetig. Im August fiel der Euribor bereits unter die 0,4-Prozent-Marke und sank im September auf unter 0,3 Prozent. Im Oktober fiel der Zinssatz dann sogar unter die 0,25-Prozent-Grenze und liegt aktuell bei 0,214 Prozent. In Hinsicht auf die Euro-Schuldenkrise ist nach wie vor unklar, wann sich der Euribor stabilisieren wird.

Euribor ist die Abkürzung für „Euro InterBank Offered Rate“. Der Euribor ist ein Zinssatz im Interbankengeschäft für Termingelder in Euro. Er gilt als Referenzzinssatz für Kredite und Anlageprodukte, besonders Euro-Anleihen, im Euro-Raum. Die Laufzeiten des Euribors liegen dabei zwischen einem und zwölf Monaten (12-monatliche Laufzeiten) und bei einer Laufzeit von ein, zwei und drei Wochen (geschäftstägliche Laufzeiten).

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