Der Euro notierte am Freitag unter der Marke von 1,35 Dollar.
Grund dafür sind schwache europäische Konjunkturdaten.
Der Euro bleibt weiter unter der 1,35 US-Dollar-Marke. Zuletzt
notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,3487 Dollar. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs vorher auf 1,3505 im
Vergleich zu 1,3641 US-Dollar von Donnerstag festgesetzt.
Analysten sehen schwache europäische Konjunkturdaten als Grund
für die anhaltenden Abwärtsbewegung der Euro-Kurses. Demnach könnte
die EZB auf ihrer Sitzung in der kommenden Woche mit weiteren
Zinssenkungen auf den Abwärtstrend reagieren. Zudem wird aktuell die
Erwartung verstärkt, dass die US-Notenbank Fed ihre Anleihekäufe
zur Unterstützung der Konjunktur schon im laufenden Jahr drosseln
könnte. Die Ratingagentur Fitch hob den Ausblick für die
Kreditbewertung von Spanien von „negativ“ auf „stabil“ an.
Der Euro-Dollar-Kurs notierte Anfang September bei rund 1,32
Dollar, bevor ein Aufwärtstrend einsetzte. Der Kurs stieg bis Mitte
Oktober auf rund 1,35 Dollar, bis Ende des Monats sogar auf rund 1,38
Dollar.