Reaktion auf Sanktionen: Russische Notenbank hebt Leitzins auf 20 Prozent, um das russische Finanzsystem zu stützen.
Da sich seit Kriegsbeginn in der Ukraine die russischen Außenwirtschaftsbedingungen, also nahezu täglich neue Sanktionen gegen Russland sowie dem Kreml nahe stehende Personen, Firmen und Organisationen, verschlechtert haben, hat die Zentralbank der Russischen Föderation heute beschlossen den Leitzins deutlich zu erhöhen. Der Leitzins Russlands wurde heute von 9,5 auf 20 Prozent angehoben.
Demnach müsse nun entschieden einer möglichen stark steigenden Inflation entgegengewirkt werden. Der Russische Rubel verliert indes weiter gegenüber Dollar und Euro und befindet sich regelrecht im freien Fall. Aktuell müssen bereits knapp über 90 Russische Rubel gezahlt werden, um einen US-Dollar zu erhalten.
Finanzministerium und Notenbank haben bereits weitere Maßnahmen und Regelungen erlassen, um den Rubelverfall wenigsten etwas zu begrenzen. So ist es beispielsweise seit heute Brokern untersagt russische Wertpapiere zu verkaufen, die sich in Besitz von Ausländern befinden.
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