ZEW-Index bricht ein

Aufgrund der Schuldenkriese und der geschwächten Weltkonjunktur befürchten die Börsianer nun einen deutlichen Abschwung der deutschen Konjunktur.

Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) teilte am Dienstag mit, nach seiner Umfrage unter 274 Anlegern und Analysten, dass die Konjunkturerwartungen im Juni so stark einbrachen wie schon seit 14 Jahren nicht mehr. Viele Experten gehen nun davon aus, dass die Europäische Zentralbank ihren Leitzins im Juli auf ein neues Rekordtief senken wird.

Der Barometer brach um 27,7 auf minus 16,9 Zähler ein, den tiefsten Stand seit Januar. Das Mannheimer ZEW schrieb: „Es handelt sich um den stärksten Rückgang des Indikators seit Oktober 1998.“

Hauptgrund des Einbruchs sei die Krise in der Euro-Zone, die kurz vor einer neuen Rezession stehe.

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